Vom iPhone zum iPad
Ich habe mal wieder in die Trendgrube geschaut… und folgendes gefunden: Das iPad.
Technischversierte Menschen werden es sicher kennen: Das iPad. Kaum ein Produkt erfreut sich aktuell solch eines Medienechos wie das iPad. Und selbst ich – kein Fan von Tablet PCs – werde nicht davon verschont: Zurzeit muss ich für mein Studium eine Fallstudie zum Thema iPad schreiben. Da nutze ich doch gleich mal die Gelegenheit, um das Trendgrube Blog mal wieder mit einem neuen Artikel zu beglücken. Was ist das iPad? Warum ist es so beliebt?
Das iPad ein Tablet PC aus dem Hause Apple. Aha, und was ist ein Tablet PC? Ein Tablet PC ist eine Weiterentwicklung des Notebooks. Die Bedienung erfolgt nicht mehr über eine Tastatur, sondern über einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Der Nutzer bedient das Gerät also direkt mit dem Finger oder mit einem speziellen Stift. Der große Vorteil: Ein Tablet PC kann im Stehen bedient werden.
2007 brachte Apple das iPhone auf dem Markt. Ein mobiles Telefon mit Internetfunktion, das fast ausschließlich über einen berührungssensitiven Bildschirm gesteuert werden konnte. Innerhalb von weniger als 3 Jahren konnte Apple über 50 Millionen iPhones verkaufen. Die einfache Bedienbarkeit, die Erweiterbarkeit über sogenannte Apps und das dynamasiche Design haben um das iPhone einen gewissen Kult entstehen lassen. Das iPhone ist mehr als ein Telefon. Es ist zum Statussymbol geworden. Am 27. Januar stellte Apple dann das iPad vor. Das iPad kann als eine Art Nachfolger des iPhones gesehen werden. Nicht nur die Bedienung ist ähnlich auch technisch bestehen Zusammenhänge zwischen beiden Geräten. So nutzt das iPad die gleiche Software für den Touchscreen wie auch das iPhone zuvor.
Das iPad ist mit einem von Apple entwickelten 1 GHZ A4 Prozessor ausgestattet. Der Flash Speicher variiert je nach Version. Es gibt Varianten mit 16, 32 und 64 GB. Zur Datenübertragung stehen WLAN (n-Standard) und Bluetooth 2.1 zur Verfügung. Besonders hervorstechend ist die von Apple angegebene Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden. Die Gesamtlebenszeit wird mit 5 Jahren angegeben.
Nach dem großen iPhone Erfolg ist nun die Spannung groß was iPad bringen wird. Mittlerweile ist das iPad bereits auf dem amerikanischen Markt erschienen. Dort war der Andrang so groß, dass der internationale Verkaufsstart verschoben werden musste. Nach derzeitigem Stand wird das iPad am 28. Mai auch in Deutschland erscheinen.
Wird das iPad auch hierzulande ein Verkaufsschlager? Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage haben 23% der Befragten zumindest Interesse sich ein iPad zu kaufen. Befragt wurden 1.002 Personen ab 14 Jahren. Schauen wir mal, wie Umfrage und Realität am Ende übereinstimmen. Ich jedenfalls, lasse mich iPad-Hype nicht beeindrucken.
Ist ja schon wirklich beeindruckend was Apfel da mal wieder auf dem Markt stellt. Aber bei den krassen Preisen (über Preise hast du übrigens gar nichts geschrieben) würde ich niemals auf die Idee kommen, mir so ein Teil zuzulegen. Momentan bezahlt man zwischen 750 und 1000€ bei der Vorbestellung. Je nachdem wie viel Flashspeicher man haben möchte. Klar, alle jammern wie schlecht es ihnen geht, aber für die Anschaffung eines iPads scheints bei knapp einem Viertel der Deutschen dann doch noch zu reichen.
schöner artikel, tobi. aber du hättest ruhig noch etwas auf die apps eingehen können. die spielen ja schließlich eine zentrale rolle beim geschäftsmodell von apple.
@sebastian: naja, wir wissen nicht, wie sich die preise entwickeln, sobald der erste große ansturm vorbei ist. die meisten deutschen werden bestimmt keine tausend euro für ein ipad ausgeben.
@Sebastian
Da muss ich Trash recht geben. Die aktuellen Preise rühren ja noch von der Exklusivität des iPads. Sobald das Produkt in ausreichender Zahl in den Apple-Stores vorliegt werden die Preise enorm fallen. Das wird vermutlich wohl aber noch einige Monate dauern.